Deutsche Erinnerungsorte. Herausgegeben von Etienne Franҫois und Hagen Schulze. (Verlag C.H. Beck) 3 Bände München 2009

Oberammergau und die Brüder Humboldt, Grimms Märchen, der Schrebergarten und die Loreley, Stalingrad und Königin Luise, der Kniefall und die Mauer – Etienne Franҫois und Hagen Schulze haben den Begriff der „Erinnerungsorte“ weit gefasst. Eine beeindruckende Zahl an international tätigen und renommierten Wissenschaftler/innen, die meisten wie die Herausgeber Historiker, erläutert in den drei dicken Bänden übergreifend, was sie ausmacht, die Identität der Deutschen, und in welchen erinnerungsgeschichtlichen Konstellationen sie sich zeigt. „Keine Gemeinschaft ohne Gedenkfeiern und Denkmäler, Mythen und Rituale, ohne die Identifizierung mit großen Persönlichkeiten, Gegenständen und Ereignissen der eigenen Geschichte.“ In 18 Kapiteln werden 121 fundierte, ausgezeichnet geschriebene Einzelaufsätze präsentiert, man liest sich fest und kann sich nicht vorstellen, wie diese herausragende Leistung je übertroffen werden sollte – aber das muss sie ja auch nicht, denn dieser Stoff reicht aus für einmal „Lebenslanges Lesen“.

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