Veranstaltungen

Im Mai 2015 konzipierten Heike Wüller, Martina Eckert und Udo Behrendes mit Fördermitteln der FHöV NRW und durch Spenden die erste Rückblenden-Veranstaltung zum Tod von Walter Pauli und Philip Sauber. Weitere Veranstaltungen dieser Art plant das Institut in Kooperation mit verschiedenen Trägern und Institutionen.

 

Carmen Thomas (Moderation) im Gespräch mit Udo Behrendes und Brian Michaels, Foto: Eva Nowack

Rückmeldungen (Auswahl) zur Veranstaltung  "Rückblenden - Erinnerungen an den 9. Mai 1975"

 

Es gehörte schon ein gewisser Mut dazu, dem damaligen Täter nahestehende Personen zu kontaktieren und zu der Veranstaltung einzuladen. Und mutig fand ich es auch, dass diese Personen sich nicht verweigert haben.

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Als Bruder von Philip Werner Sauber habe ich den Gang nach Köln mit gemischten Gefühlen angetreten. Die Öffentlichkeit habe ich nicht gesucht. Und ein Statement, wie ich es zum Schluss der Veranstaltung abgab, schon gar nicht. Es ist der liebenswürdigen und offenen Haltung von Frau Carmen Thomas zu verdanken, dass ich mich im Plenum verlauten ließ.

Ich habe es nicht bereut, vor Ort nicht und nun 10 Tage später zu Hause auch nicht. Ich fühlte mich wohl in Köln, ungeachtet der starken Emotionen. Der sehr sorgfältig und verantwortungsvoll durchgeführte Anlass hat geholfen, Vergangenes zu bewältigen. Jürg Sauber

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Ich fand die Veranstaltung sehr beeindruckend. Die einzelnen Aspekte haben wunderbar zusammen gepasst. Dass einer der damals Beteiligten sagen konnte, dass er nach dieser Veranstaltung endlich mit dem Geschehen abschließen kann, hat jeden Aufwand gerechtfertigt. Eine der besten Veranstaltungen der letzten Zeit.

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Ich möchte Ihnen als erstes zu dieser gelungenen Veranstaltung gratulieren. Die Stellungnahme, die ich Carmen Thomas mündlich gegeben habe, möchte ich an dieser Stelle wiederholen: Ich kam interessiert zur Veranstaltung. Durch die Vorträge wurde ich an verschüttete Ereignisse meiner eigenen Vergangenheit erinnert. Ich erinnerte mich selbst an Kontrollen mit Maschinenpistole. Ich war buchstäblich durch die Inhalte der Veranstaltung ergriffen. Damals herrschte ein schwarz-weiß Denken. Man hätte miteinander reden müssen. Das Opfer und der Täter sind jetzt im Alter meiner Kinder. Aus dieser Perspektive sieht der Sachverhalt jetzt für mich ganz anders aus. Sehr beeindruckend waren die historische und die psychologische Analyse. Die beiden Vorträge boten überraschende Einsichten. Eine derartige Aufbereitung ist ungeheuer wichtig. Die Ereignisse sind immer noch aktuell.

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Für mich war die Veranstaltung (die Idee, die Vorbereitung, der Ablauf, der informationelle und emotionale Inhalt) phantastisch und einmalig. Mein Kompliment und mein herzlicher Dank an alle Beteiligten....

 

llesen Sie weiter in der Dokumentation zu "Rückblenden"...

 

 

2014

Foto: Fotolia

Veranstaltungsrückblick: Polizeilicher Opferschutz in Bewegung

 

Informationsveranstaltungen und Weiterbildungs-Angebote zum Opferschutz gehen auf das langjährige Engagement von Prof. Dr. Martina Eckert im Weißen Ring, Mainz zurück. Dort ist sie u.a. Mitglied des Fachbeirats für Weiterbildung. Im Mai 2014 fand in Gelsenkirchen eine Veranstaltung zur Einführung der EU-Richtlinie in Kooperation mit dem Weißen Ring und dem LKA NRW statt. Es folgten weitere Informationsveranstaltungen in verschiedenen Behörden des Landes und Bundesländern. Die  umfangreiche Tagungsdokumentation mit Foliensätzen und Zusatzinformationen zum nationalen und europäischen Opferschutz kann man bei uns anfordern.

2013

Foto: ViWa

Verwaltung  ist nicht kleinkariert!

 

Schon 2013 beschäftigten sich Institutsmitglieder (damals noch im Rahmen der FG Bildung, Beruf und lebenslanges Lernen der FHöV NRW) mit dem Thema Nachwuchsgewinnung. Die eintägige Tagung lockte über 100 Gäste aus den Personaldezernaten, dem Hochschulbereich und der Verwaltungspraxis an die FHöV NRW. Inzwischen ist das Thema aktueller denn je. Es fehlt Nachwuchs in der öffentlichen Verwaltung! Man beschäftigt sich allerorten intensiv mit Recruiting-Maßnahmen und der Öffnung von Verwaltung für Zielgruppen, die man bislang wenig erreichte.

 

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Vorträge 2018 bis 2020

 

 

Eckert, M. (2018). Kulturfairness in der Personalauswahl. Impuls und Workshopmoderation für die Partnerinitiative „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“, Veranstaltung: „Nicht ohne Euch. Türen öffnen für Vielfalt“, MKFFI NRW, 22. März 2018. Link zur Veranstaltung

 

Eckert, M. (2018). Workshop anlässlich des Tages der Schulaufsicht zum Thema Berufsbild der Schulaufsicht. Qua-Lis Soest, 19. Nov. 2018. Publikation zum Workshop. Eckert, M. (2019). Auf dem Weg zu einem Berufsbild der Schulaufsicht. Schulverwaltung, Heft 2, S. 125-128. 

 

Eckert Schulaufsicht NRW.pdf
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Eckert, M. (2019). Führung der Zukunft. Vortrag anlässlich des 2. Netzwerktreffens des Praxis- und Forschungsnetzwerkes der FHöD. Berlin, 17./18. Januar 2019. Beitrag erscheint in 02/2020:  Eckert, M. (2020). Welche Führung braucht Verwaltung zur Bewältigung einer komplexen Zukunft? In J. Beck & J. Stember. (Hrsg.). Der demographische Wandel und die Folgen – Fragestellung und Synthese der 2. Tagung des Praxis- und Forschungsnetzwerks der Hochschulen für den Öffentlichen Dienst. Baden-Baden: Nomos. zum Tagungsmanuskript.

 

Eckert, M. (2019). Kompetenzorientierung an den Hochschulen des öffentlichen Dienstes. Vortrag anlässlich des 24. Archivwissenschaftlichen Kolloquiums der Archivschule Marburg "Berufspraxis und Ausbildung. Archivarische Kompetenzen im 21. Jahrhundert" in Marburg, 24. Juni 2019. Link zur Veranstaltung

 

 

Eckert, M. (2019). Interkulturelle Kompetenz für Mitarbeitende in Ausländerbehörden. Workshop des MKFFi NRW in Köln, 17. Dezember 2019.

 

Fortbildung

Mitglieder des Instituts sind in der Weiterbildung aktiv, z.B. für die Fortbildungsakademie Mont Cenis in Herne (FAH), verschiedene Studieninstitute oder andere Träger.

 

Wir bieten außerdem Inhouse Schulungen zu verschiedenen Themen an, z.B.

  • Führung
  • Interkulturelle Sensibilisierung und Kompetenz, Interkulturelle Öffnung
  • Personalauswahl und Personalmanagement
  • Gewaltprävention/Opferschutz
  • Work-Life Balance

 

 

 

Sie haben Interesse oder sonstigen Bedarf?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

 

 

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